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Auf Ibiza geht es weiteren Clubs an den Kragen

Muss Maceo Plex sich bald einen anderen Lieblingsclub suchen?

Philipp Kutter

Ermittler der spanischen Steuerbehörde Agencia Estatal de Administración Tributaria (AEAT) vor dem Pacha auf Ibiza. Foto: Imago

Die Clubs auf Ibiza stehen weiter im Fokus der spanischen Behörden. Nachdem Anfang Juli bereits das Amnesia in einer groß angelegten Aktion gestürmt wurde, durchsuchten Polizei und Steuerfahnder nun das Pacha und das Ushuaïa Ibiza Beach Hotel. Laut der spanischen Tageszeitung El Mundo wurde die Aktion in den frühen Morgenstunden durchgeführt. Wie schon im Falle des Amnesias geht es dabei um mutmaßliche Steuerhinterziehung.

Die Durchsuchung ist Teil der sogenannten Operation Chopin, in deren Zuge bereits 87 Clubs unter die Lupe genommen wurden, darunter das Space und das Privilege.

Wie es mit den zahlreichen Clubs weitergeht, ist ungewiss. Die Zeit der Party-Insel Ibiza könnte sich dem Ende neigen. Berichten zufolge stand die Pacha Group, die unter anderem den gleichnamigen Club auf Ibiza leitet und weltweit andere nach dem Franchiseprinzip lizensiert, seit kurzem zum Verkauf. Das Space schließt bald mit einer großen Abschiedsparty, auf der Carl Cox das letzte mal als Resident auflegen wird. Außer Cox legen noch tINI, DJ Sneak und Nic Fanciulli auf der Party auf. Ab 2017 gehört das Space Abel Matutes Juan Abel, der auch Besitzer des Ushuaïa Ibiza Beach Hotels und des Privileges ist, gegen die nun aber ja ermittelt wird.

Die letzten positiven Schlagzeilen machte das Pacha, als Maceo Plex seinen fragwürdigen Rekord-Versuch unter anderem in dem beliebten Club stattfinden ließ.

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