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In einem angesehenen Club in Singapur ist ein falscher Marshmello aufgetreten

Anonym bleiben zu wollen, kann auch Nachteile haben.

Alexander Iadarola

Photo courtesy of Circle Talent Agency

Der amerikanische Produzent Marshmello ist sehr darauf bedacht, anonym zu bleiben, auch wenn er es im Juni ganz kurz schaffte, die Leute denken zu lassen, er wäre Tiësto. Wir können uns denken, dass seine Figur der Mystifizierung dient. Andererseits birgt sie auch die Gefahr der Verwechslung—was passiert zum Beispiel, wenn jemand anderes sich für dich ausgibt und du nicht anwesend bist, um das Ganze richtig zu stellen?

Ein solches Fiasko trug sich letzten Samstag im Zouk Club in Singapur zu und hat online seither zu einer Reihe von Anschuldigungen, Erklärungen und unbeantworteten Fragen geführt. Zunächst behauptete Zouk Resident DJ Jade Rasif bei Facebook, das Zouk habe einem falschen Marshmello erlaubt aufzulegen und den Schwindel dadurch unterstützt, dass sie einen Gast-Performer implizieren ließen, Marshmello wäre im Club. Sie stattete ihren Post außerdem mit einigen Screenshots von Fotos aus, die Fans mit dem Hochstapler geschossen und in sozialen Medien hochgeladen hatten.

Der echte Marshmello twitterte anschließend einen Screenshot des Posts und äußerte verständliche Verärgerung gegenüber dem Club und Anerkennung gegenüber Rasif, dafür, dass sie sich zu der Situation geäußert hatte.

Am Dienstag folgte dann eine offizielle Reaktion des Zouk bei Facebook, in der sie klarstellten, dass sie keinen falschen Marshmello als DJ oder Maskottchen engagiert hatten und nicht die Absicht hatten, jemanden in die Irre zu führen. Mit anderen Worten: Laut Zouk handelte der falsche Marshmello, wer auch immer es war, auf eigene Faust.

Wir würden Marshmello empfehlen, ein Kostüm zu entwickeln, das ein wenig schwerer zu kopieren ist. Allerdings hat auch Daft Punks High-Tech-Ausrüstung bereits Nachahmung erfahren, die beinahe nicht vom Original zu unterscheiden ist.

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